Über mich 

Mara6623Mara Nicole Ambros

Schon als Kind faszinierten mich Tiere, besonders Pferde und Hunde. 1993 machte ich mich mit der Ausbildung von Pferd und Reiter selbstständig. Mit wachsender Sensibilität in Bezug auf Pferdeverhalten und Pferdeerkrankungen, richtete sich mein Fokus vermehrt auf die praktische Anwendung heilender Hilfestellungen für Pferde. Meine Tierheilpraxis mit präventiver Hufpflege wurde 2006 zur Schule für Huf- und Tierheilkunde, um alternatives Pferdewissen zu verbreiten.

Der Ruf der Pferde hat mich nach Arizona zu Linda Kohanov geführt. Mit dem Pferdegestützten Erfahrungslernen hat sich mein Herzenswunsch erfüllt. Ich habe einen Weg gefunden, den Pferdemenschen die Botschaft und Weisheit der Pferde wahrnehmbar zu machen.

"The horses are calling us. Now that we're finally willing to listen, they have endless wisdom to share." (Linda Kohanov in "Way of the Horse")

Da Lernen lebenslang geschieht, lehre und handle ich im Hier und Jetzt, entsprechend meinem momentanen Wissenstand. Dieser erhebt keinen Anspruch auf „alleinige Weisheit“ oder gar Vollständigkeit und kann keine Garantie für Heilung geben.


 Philosophie

Philosophie

Meine Arbeit mit Tieren und ihren Besitzern wird von mehreren Säulen gestützt:

1. Säule - Prävention

Als primäres Ziel steht bei mir die Gesunderhaltung der Tiere in ihrer gewohnten Umgebung. Um dies zu gewährleisten sollten sich die Gegebenheiten soweit wie möglich an deren Grundbedürfnissen orientieren.

Pferde sind Herdentiere, sie brauchen den Sozialkontakt und gymnastizieren sich gegenseitig.
Pferde sind Lauftiere, sie brauchen harten, unebenen Naturboden um ihre Hufe zu festigen und Koordination zu üben.
Pferde sind Steppentiere, sie brauchen die „Weite“ ( Freiheit ).
Pferde sind Beutetiere, entsprechend sind Aufmerksamkeit und Gefühl für Gefahr wertvolle Instinkte, die nicht unterdrückt sondern kanalisiert werden wollen.

2. Säule - Kommunikation

Eine alte reiterliche Weisheit besagt, dass sämtliche Probleme, Rätsel und Schwierigkeiten, die ein Mensch im Umgang mit Pferden hat, auf Problemen und Schwierigkeiten mit sich selbst und seinen Beziehungen zu anderen Lebewesen beruhen. Der Umgang mit Tieren ist ein Weg der Selbstfindung, des Sehens, Fühlens und Verstehens, damit Vertrauen wachsen kann. Es beginnt ein Wechselspiel zwischen zuhören und beantworten. Echte Pferdeleute kennen keine Tricks und Abkürzungen auf diesem Weg. Sie brauchen die Tiere nicht zu unterwerfen, denn diese erkennen die Präsenz eines Führungswesens und schließen sich diesem freiwillig an.

3. Säule - Persönlichkeitsentwicklung (Gymnastizierung)

Mein ureigener Anspruch an das Führen, Longieren und Reiten ist es, dass die Pferde freiwillig, lebensfroh und ohne Schaden zu nehmen, das gemeinsame Wirken schätzen.

Wenn wir unsere Pferde als Lehrer und Führer akzeptieren und ihrer Weisheit lauschen, entsteht eine magische, respektvolle Verbindung und Partnerschaft. Alle Gefühle werden präsent - im Hier und Jetzt - wahrgenommen und die enthaltenen Botschaften empfangen. Somit kann Heilung auf allen Ebenen stattfinden. Menschen und Pferde können sich zu geduldigen, selbstbewussten, authentischen Individuen entwickeln. Da ein enger Zusammenhang zwischen Körperhaltung und Verhalten besteht, wird sich durch Üben und neugieriges Ausprobieren "die Tragkraft von Mensch und Pferd" voller Leichtigkeit und Lebensfreude ganz von selbst er-finden.
Es ist ein Prozess, ein authentischer Weg, eine Reise durch alle Emotionen ......... ohne Gebiss und ohne Sattel ......... keiner weiß wohin.

4. Säule - Erkennen und Behandeln

Pferdemenschen sind auch an ihrem unersättlichen Wissensdurst zu erkennen. Sie wollen möglichst viel über Anatomie, Physiologie, Zahnheilkunde, Hufpflege, artgerechte Haltung, Pferdemanagement, Selbstentwicklung und Elemente der Ausbildung auf der Basis des freien Willen erfahren.
Das Beobachten von freilaufenden Pferden schult das Auge für den natürlichen Bewegungsablauf, eine gesunde athletische Muskulatur und eine korrekte Hufstellung.
Frühzeitiges Erkennen von negativen Veränderungen in der Dynamik hilft die Korrektur und Behandlung zu minimieren.

Fast sämtliche Probleme von und mit Pferden können einer oder mehreren Säulen zugeordnet werden. Die Übergänge sind oft fliesend. Glücklicherweise sind mit Gefühl, Wissen, Wille, Geduld und Übung viele davon zu lösen. Auch ältere oder verbrauchte Pferde profitieren von einem Umdenken.

Mein Wunsch ist es, Ihnen und Ihrem Tier bei der Umstellung und Heilung behilflich sein zu können – Sie ein Stück des Weges zu begleiten.